Liebe Eltern
Jugendliche erleben viele Veränderungen im Bereich der
Schule, Ausbildung und Freizeit. Möglicherweise trifft Ihr
Kind deshalb neue Leute oder es verbringt mehr Zeit mit
seinen bisherigen Freunden als früher. Erzählt es Ihnen
von seinen Freunden? Einige Namen und Gesichter sind
Ihnen vermutlich bekannt, andere kennen Sie nicht. Es
ist ganz normal, dass sich Jugendliche ein Beziehungsnetz
ausserhalb der Familie und fern der Aufmerksamkeit
ihrer Eltern aufbauen. Manchmal fragen Sie sich
vielleicht, was Ihr Kind mit seinen Freunden unternimmt.
Vielleicht bemerken Sie bei Ihrem Kind auch vermehrt
Veränderungen in seiner Einstellung, seiner Kleidung und
seiner Art zu sprechen etc. Machen Sie sich deswegen
Sorgen, Ihre Tochter oder Ihr Sohn werde von Freunden
beeinflusst? Befürchten Sie, Ihr Kind unternehme mit
seinen Freunden Dinge, die gefährlich sein könnten?
Das Bedürfnis,
zu einer Gruppe zu gehören
Jugendliche werden zunehmend von der Familie unabhängig
und entwickeln eine eigene Identität. Gleichaltrige
geben ihnen dabei Unterstützung und Halt. Die Gruppe
wird zum Ort, wo Jugendliche neue Erfahrungen machen
und soziale Kompetenzen erweitern können. Im Kontakt
mit Freunden lernt Ihr Kind, seine Meinung zu äussern
und zu verteidigen. Es lernt argumentieren, sich in der
Gruppe zu behaupten und mit Gefühlen wie Angst, Liebe
und Unsicherheit umzugehen. Ihr Kind entwickelt dabei
seine Persönlichkeit und wird eigenständiger. MöglichElternbrief
Nr. 2
„Die anderen
tun es auch !“ – Wie
Jugendliche sich
vom Freundeskreis
beeinflussen lassen
erweise übernimmt Ihr Kind gleichzeitig den Kleiderstil
und die Sprache seiner Freunde, hört dieselbe Musik
und bewundert die gleichen Stars wie sie. Eltern sind oft
beunruhigt, wenn sie feststellen, dass ihr Kind solche
Dinge von anderen übernimmt, und stellen sich die Frage:
„Welche Risiken würde mein Kind eingehen, um
in der Gruppe akzeptiert zu werden?“ Einige Bekanntschaften
Ihres Kindes gefallen Ihnen vielleicht nicht
und lassen Sie wünschen, es würde andere Freunde
treffen. Wenn Sie Ihre Missbilligung
jedoch zu offen
zeigen, kann dies dazu führen, dass sich Ihr Kind
noch stärker diesen Freunden zuwendet. Meist
passen sich Jugendliche
nicht einfach der Gruppe
an, sondern sie wählen sich selbst die Freunde, mit
denen sie gerne zusammen sind, die ihre Interessen
teilen und ähnliche Ansichten haben. Wenn sich die
Freunde stark vom familiären Umfeld unterscheiden,
möchte der oder die Jugendliche vielleicht etwas
ausprobieren oder finden, was die Familie nicht bietet.
Auch wenn es manchmal schwerfällt, ist es wichtig, dass
Eltern das Bedürfnis Jugendlicher anerkennen, so zu
sein und Gleiches zu tun wie ihre Freunde. Das bedeutet
jedoch nicht, dass Eltern alles akzeptieren sollen. Ihr
Kind braucht Sie weiterhin, auch wenn es viel Zeit mit
seinen Freunden verbringt und manchmal den Eindruck
Was die Gleichaltrigen tun und denken,
ist für Ihre Tochter sicher von Bedeutung.
Weiterhin spielen aber auch Sie eine wichtig
Rolle. Ihre Meinung und Haltung beeinflusst
die Entscheidungen Ihrer Tochter. Sprechen
Sie mit Ihrer Tochter darüber, was Sie von
ihr erwarten – mit 14 Jahren sollte sie noch
keinen Alkohol trinken. Fragen Sie, was sie über den Alkoholkonsum weiss und denkt: „Warum
denkst du, sollten Jugendliche mit 14 Jahren noch keinen Alkohol trinken?“, „Welche Auswirkungen
kann Alkoholkonsum haben?“. Alkohol wirkt bei Jugendlichen stärker als bei Erwachsenen, da der
Körper empfindlicher reagiert. Wenn man Alkohol getrunken hat, kann man zum Beispiel rasch
die Kontrolle verlieren und Dinge tun, die man im Nachhinein bereut. Drücken Sie auch Ihre Sorge
darüber aus, dass Ihre Tochter zusammen mit Ihren Kolleginnen Dinge tun könnte, die sie alleine
nicht tun würde. Reden Sie dabei nicht schlecht über die Kolleginnen. Sie sind wichtig für Ihre
Tochter. Konzentrieren Sie sich auf das Verhalten, das Sie missbilligen.
Sprechen Sie darüber, wo die Stolpersteine liegen, wenn man Entscheidungen trifft. Wie kann man
zum Beispiel reagieren, wenn man sich zu etwas gedrängt fühlt? Bringen Sie auch Beispiele, bei
denen es Ihnen schwerfiel, das zu tun, was Sie eigentlich wollten. Ihre Tochter hat das Bedürfnis,
Erfahrungen ausserhalb der Familie zu machen, sie braucht aber auch das Gefühl, dass sie auf Sie
zählen kann. Sie sind da, um sie zu unterstützen, mit ihr Regeln zu vereinbaren und Konsequenzen
zu ziehen, wenn sie vereinbarte Grenzen überschreitet.
„Ich habe gestern meine 14-jährige
Tochter erwischt, als sie mit
Kolleginnen ihrer neuen Klasse Bier
getrunken hat. Ich vermute, sie macht das nur, um
bei den anderen gut anzukommen. Wie soll ich
darauf reagieren ?“
erweckt, nur auf diese zu hören. Jugendliche fordern
und brauchen Freiheiten, um eigenständig zu werden,
sie brauchen jedoch auch Regeln und klare Grenzen,
welche die Freiheit
strukturieren (vgl. Elternbrief Nr. 5).
Durch Ihr Verhalten und Ihre Haltung sind Sie Ihrem Kind
auch im Jugendalter eine wichtige Orientierungshilfe.
Der Einfluss der Freunde und Erfahrungen
mit Alkohol und anderen Drogen
Jugendliche orientieren sich am Verhalten und den
Einstellungen von Freunden, Geschwistern, Eltern und
anderen Erwachsenen. Die Menschen in ihrem Umfeld
haben damit auch Einfluss darauf, ob Jugendliche
Alkohol trinken, rauchen oder Erfahrungen mit Cannabis
machen. Es ist sicher schwieriger abzulehnen, wenn
die beste Freundin oder der Junge, den man mag, das
Angebot macht, als wenn dies eine unbekannte Person
tut. In der Gruppe können Jugendliche den Einfluss
anderer direkt erfahren: Sie passen ihr Verhalten den
anderen an, weil es ihnen ein Gefühl der Zugehörigkeit
gibt. Manche Jugendliche trinken Alkohol, rauchen
oder kiffen aus Angst, andere könnten schlecht über
sie reden oder sie aus der Gruppe ausschliessen. Um
von den anderen akzeptiert zu werden und aus Angst
vor dem Alleinsein, gehen Jugendliche manchmal
Risiken ein und tun Dinge, von denen sie wissen,
dass sie nicht gut sind (vgl. Elternbrief Nr. 6). Die
Freunde Ihres Kindes haben aber auch einen positiven
Einfluss: Sie sind Gesprächspartner für kritische Auseinandersetzungen
rund um dieses Thema und stehen
ihm in schwierigen Situationen mit Rat und Tat zur Seite.
Um besser zu verstehen, was Ihr Kind erlebt, können
Sie sich überlegen, wie Sie selbst in Ihrem Alltag von
anderen beeinflusst werden. Fällt es Ihnen immer
leicht, Nein zu sagen, wenn andere Ihnen zum
Beispiel ein Glas Wein anbieten? Wie lassen Sie sich
von den Meinungen Ihrer Freunde beeinflussen?
Wie widerstehen Sie dem Druck anderer?
„Die anderen tun es auch“
Jugendliche orientieren sich stark an dem, was als
„normal“ gilt. Die Vorstellung davon, was normal ist,
beeinflusst ihre Entscheidungen. Viele Jugendliche
denken zum Beispiel, die meisten Gleichaltrigen
hätten bereits Alkohol getrunken, Zigaretten oder
einen Joint geraucht. Sie halten es für normal, diese
Substanzen zu konsumieren. Manche Jugendliche
machen diesen vermeintlichen
Trend mit, weil sie wie
„die anderen“ sein möchten. Die vielen Berichte in
Zeitungen und Fernsehen verstärken die Überzeugung,
dass die meisten Alkohol trinken und andere Drogen
nehmen. Häufig verharmlosen
Jugendliche dadurch die
Risiken und stellen sich auf den Standpunkt: „Wenn
es alle tun, kann es ja nicht so schlimm sein“. Es ist
wichtig zu wissen, dass die Realität anders aussieht:
Ein Grossteil der Jugendlichen in der Schweiz geht
massvoll mit Alkohol um. Viele rauchen nicht und
konsumieren keinen Alkohol oder andere Drogen.
Was Ihr Kind im Umgang mit Alkohol und anderen Drogen
für „normal“ hält, hängt auch davon ab, was Sie als
Eltern sagen oder tun: Welchen Stellenwert hat Alkohol
bei Ihnen zu Hause? Liegen Zigarettenpäckchen überall
in Ihrer Wohnung herum? Wenn Ihr Kind krank ist, greifen
Sie dann sofort und ausschliesslich zu Medikamenten?
Diese Elternbriefe können dank der Unterstützung unserer Gönnerinnen und Gönner realisiert und kostenlos abgegeben
werden (Sucht Schweiz, Postfach 870, 1001 Lausanne, Postkonto 10-675-9).
Die Befragung von Schülerinnen und Schülern
in der Schweiz zeigt, dass 75% der 15-jährigen
Jungen und 83% der gleichaltrigen Mädchen
seltener als jede Woche oder gar nicht Alkohol
trinken. 85% der 15-Jährigen rauchen nicht oder
seltener als jede Woche. 66% der 15-jährigen
Jungen und 73% der Mädchen im gleichen Alter
haben noch nie Cannabis konsumiert.*
*Quelle: Schülerinnen- und
Schülerbefragung (SFA, HBSC, 2006).
Suchen Sie das Gespräch, auch wenn
Sie unterschiedlicher Ansicht sind
In Diskussionen benutzt Ihr Kind Argumente, die es bei
Freunden gehört hat, oder bringt Beispiele von Situationen
ein, die es in der Gruppe beobachtet hat. Stellt
Ihre Tochter oder Ihr Sohn manchmal Ihre Meinung in
Frage, zum Beispiel wenn es um den Konsum von Drogen
geht? Vielleicht fühlen Sie sich unsicher und haben Mühe,
mit Ihrem Kind über gewisse Themen zu sprechen. Sie
haben andere Erfahrungen gemacht als Ihr Kind oder
haben das Gefühl, nicht genügend informiert zu sein.
Und manchmal ist es schwierig, auf Argumente der
Jugendlichen zu reagieren, etwa auf dieses: „Ein paar Bier
zu trinken ist doch nicht schlimm, das macht ihr ja auch.“
Es ist dennoch wichtig, dass Sie das Gespräch mit Ihrem
Sohn oder Ihrer Tochter suchen, sich über unterschiedliche
Ansichten austauschen. Sie helfen Ihrem Kind
so, eine eigene Meinung zu bilden. Sie können dazu
auch gemeinsam mit Ihrem Kind Informationen suchen
oder sich bei Fragen an eine Fachperson wenden.
Liebe Eltern, wir hoffen, Ihnen mit dem Thema des
zweiten Elternbriefs einige Anregungen für Ihren
Erziehungsalltag geben zu können. Im beiliegenden
Blatt finden Sie Tipps, die Sie ausprobieren können.
Ihre Anmerkungen können Sie uns gerne per
E-Mail mitteilen:
eltern@suchtschweiz.ch Mit freundlichen Grüssen
Ihr Team von Sucht Schweiz
Ausgabe 2010
Sucht Schweiz Tel. 021 321 29 11
Av. Louis-Ruchonnet 14 Fax 021 321 29 40
Postfach 870 CCP 10-261-7
CH – 1001 Lausanne
www.suchtschweiz.ch Wir danken für die fachliche Unterstützung
Weitere Informationen
Elternbriefe von Sucht Schweiz :
Nr. 1 Eltern sein von Jugendlichen :
Fahrt auf der Achterbahn ?
Nr. 2 „Die anderen tun es auch !“
– Wie Jugendliche sich vom Freundeskreis
beeinflussen lassen
Nr. 3 Mit Jugendlichen über Alkohol, Tabak
oder illegale Drogen sprechen
Nr. 4 Ausgang und Partys : Spass und Risiken
Nr. 5 Freiheiten geben – Grenzen setzen
Nr. 6 Risiken eingehen : Bedürfnis ? Gefahr ?
Nr. 7 Zusammen reden um sich besser zu verstehen
Nr. 8 Vernetzte Kinder – verunsicherte Eltern
Broschüren :
„Alkohol – mit Jugendlichen darüber sprechen“
„Rauchen – mit Kindern und Jugendlichen
darüber sprechen“
„Cannabis – mit Jugendlichen darüber sprechen“
Diese kostenlosen Broschüren können Sie unter
www.suchtschweiz.ch als PDF herunterladen oder mit
einem frankierten Rückantwortkuvert bei Sucht
Schweiz bestellen (Adresse unten stehend).
• Ermöglichen Sie Ihrem Kind, seine Freunde
nach Hause einzuladen
Bieten Sie Ihrem Kind die Gelegenheit, sich mit seinen
Freunden bei Ihnen zu Hause aufzuhalten. So können Sie
seine Freunde kennenlernen und sich persönlich eine
Meinung über sie bilden. Achten Sie darauf, auch im
Umgang mit älteren Jugendlichen Ihre Rolle als Eltern
wahrzunehmen. Sie bestimmen zum Beispiel, welche
Regeln in Ihrem Haushalt gelten. Passen Sie sich aber
auch den Bedürfnissen Ihres Kindes an: Ihr Kind mag es
vielleicht, wenn Sie es manchmal in den Arm nehmen –
jedoch nicht unbedingt in Anwesenheit seiner Freunde.
• Äussern Sie Kritik an den Freunden Ihres
Kindes behutsam
Manche Freunde Ihres Kindes sind Ihnen vielleicht nicht
sympathisch. Wenn Sie mit ihrem Verhalten nicht einver-standen
sind, sprechen Sie dies an. Kritisieren Sie das
Verhalten und nicht pauschal die Person. Jugendliche
reagieren sehr empfindlich auf Kritik. Vermeiden Sie Aussagen
wie: „Ich mag Leo nicht“, sagen Sie stattdessen:
„Ich mag nicht, dass Leo die Schule schwänzt“. Verbieten
Sie Ihrem Kind nicht den Umgang mit seinen Freunden.
Ansonsten riskieren Sie, die Beziehung zwischen den
Jugendlichen noch zu stärken.
• Unterstützen Sie positive Verhaltensweisen
Ermöglichen Sie Ihrem Kind und seinen Freunden, Dinge
zu unternehmen, die ihnen Spass machen. Sorgen Sie
zum Beispiel für den Transport oder steuern Sie etwas zur
Finanzierung bei. Erlauben Sie Ihrem Kind auch mal einen
Tipps und
Anregungen
Ausgabe 2010
Freund oder eine Freundin mitzunehmen, wenn Sie mit
der Familie etwas unternehmen (z.B. ins Kino oder an
Sportveranstaltungen gehen).
• Akzeptieren Sie, dass Sie nicht mehr alles
von Ihrem Kind wissen
Es gibt Dinge, die Jugendliche lieber mit ihren
Freunden besprechen. Zeigen Sie dennoch weiterhin
Ihr Interesse. Ihr Kind soll wissen, dass Sie da
sind, wenn es etwas erzählen möchte. Stellen Sie
keine Nachforschungen an, um die Neugierde zu
befriedigen. Falls Sie jedoch vermuten, Ihr Kind
lüge Sie an und Sie deswegen zum Beispiel mit
den Eltern seiner Freunde Kontakt aufnehmen
möchten, informieren Sie es vorgängig darüber.
• Helfen Sie Ihrem Kind, sich eine eigene
Meinung zu bilden
Eine eigene Meinung zu haben und andere Meinungen
kritisch zu hinterfragen, ist wichtig, um auf den Einfluss
anderer reagieren zu können. Unterstützen Sie Ihr Kind
darin, sich eigene Gedanken zu machen: Was denkt
es über dieses oder jenes Thema? Warum ist es mit
jener Idee einverstanden und nicht mit der anderen?
Nehmen Sie Meldungen in Fernsehen oder Zeitungen
zum Anlass, über aktuelle Themen zu diskutieren
(ein neuer Film, ein Volleyballturnier, Umweltschutz,
eine Abstimmung etc.). Zeigen Sie Ihrem Kind auch,
dass Eltern oder Freunde ganz anderer Meinung
sein können und man sich deshalb trotzdem mag.
• Sprechen Sie über eigene Erfahrungen im
Umgang mit Druck
Überlegen Sie, wie Sie in Ihrem Alltag beeinflusst
werden: Fällt es Ihnen immer leicht, Angebote
auszuschlagen, zum Beispiel bei geselligen Anlässen
mal nicht mit Alkohol anzustossen? Inwiefern lassen
auch Sie sich von der Meinung von Freunden oder
Bekannten beeinflussen?
Es kann für Ihr Kind hilfreich
sein, wenn Sie im Gespräch von Ihren eigenen
Schwierigkeiten erzählen und aufzeigen, wie Sie mit
Druck umgehen. Zum Beispiel
mit der Entgegnung:
„Für mich stimmt das nicht, ich bin anderer Meinung“,
oder indem Sie Risiken ansprechen:
„Wenn ich trinke,
riskiere ich, eine schlechtere Reaktionsfähigkeit zu
haben. Dieses Risiko geh ich im Strassenverkehr
nicht ein.“ Diese Strategien kann Ihr Kind anwenden,
wenn es selbst in eine solche Situation kommt.
• Willigen Sie nicht ein, nur weil es
die anderen auch tun
„Die anderen dürfen auch!“ ist ein Satz, den viele
Eltern hören. Eltern setzen häufig unterschiedliche
Grenzen. Nur weil andere Eltern sich anders verhalten
und Dinge erlauben, die Sie verbieten, müssen Sie es
ihnen nicht gleichtun. Ihr Sohn oder Ihre Tochter lernt
so, dass in verschiedenen Familien unterschiedliche
Regeln gelten. Was andere tun, kann für Eltern aber
auch Anregung sein, eigene Regeln zu finden oder
bestehende zu überdenken. Nutzen Sie Gelegenheiten,
sich mit anderen Eltern auszutauschen. Sie können dies
mit befreundeten Eltern tun oder auch an Treffen für
Eltern von Jugendlichen (vgl Elternbrief Nr.5).